Medien und Wirtschaft
Am 19.11.07 referierte Diego Yanez zum Thema „Die Mechanik von Medien und Wirtschaft“ im Hans-Lütolf Auditorium.
Diego Yanez ist seit dem Frühling 2007 Nachrichtenchef vom Schweizer Fernsehen. Vorher war er stellvertretender Redaktionsleiter vom „10vor10“. Mit seinem Vortrag will er einen Einblick geben, wie Wirtschaftsthemen in den Medien aufbereitet werden.
Das Schweizer Fernsehen fokussiert mit seinen Sendungen hauptsächlich auf das Inland. Trotzdem habe das Fernsehen das Problem, dass sie nicht so umfassend berichten können wie die Zeitung. Deswegen sei es für das Fernsehen umso wichtiger, viel mehr auf die Bedürfnisse der Zuschauerinnen und Zuschauer einzugehen. So müssen sich die zuständigen Fernsehleute immer wieder fragen, was die Zuschauerinnen und Zuschauer interessiert und was die Schweizer Wirtschaft beschäftigt. „Ein Fernsehjournalist kann der Komplexität der Themen häufig nicht gerecht werden, weil er nur eine beschränkte Zeit zur Verfügung hat“, sagte Diego Yanez.
Diego Yanez hat deshalb vier Möglichkeiten vorgestellt, wie man die Zuschauerinnen und Zuschauer besser erreichen und auch die Komplexität der Wirtschaftsthemen verringern kann. Die vier Möglichkeiten sind: Personalisieren, Skandalisieren, Emotionalisierung und Unterhaltung. Jeder Begriff erklärte Diego Yanez im Referat mit einem Filmbeispiel. Nach dem Referat entwickelte sich eine rege Diskussion um die Macht vom Schweizer Fernsehen, Objektivität im Journalismus und Service Public. „Beim Service Public geht es darum Service avec Public zu machen und nicht Service sans Public“, meinte Diego Yanez zum Abschluss der Diskussion. Selina Villiger
Zurück zur Übersicht
Am 19.11.07 referierte Diego Yanez zum Thema „Die Mechanik von Medien und Wirtschaft“ im Hans-Lütolf Auditorium.
Diego Yanez ist seit dem Frühling 2007 Nachrichtenchef vom Schweizer Fernsehen. Vorher war er stellvertretender Redaktionsleiter vom „10vor10“. Mit seinem Vortrag will er einen Einblick geben, wie Wirtschaftsthemen in den Medien aufbereitet werden.
Das Schweizer Fernsehen fokussiert mit seinen Sendungen hauptsächlich auf das Inland. Trotzdem habe das Fernsehen das Problem, dass sie nicht so umfassend berichten können wie die Zeitung. Deswegen sei es für das Fernsehen umso wichtiger, viel mehr auf die Bedürfnisse der Zuschauerinnen und Zuschauer einzugehen. So müssen sich die zuständigen Fernsehleute immer wieder fragen, was die Zuschauerinnen und Zuschauer interessiert und was die Schweizer Wirtschaft beschäftigt. „Ein Fernsehjournalist kann der Komplexität der Themen häufig nicht gerecht werden, weil er nur eine beschränkte Zeit zur Verfügung hat“, sagte Diego Yanez.
Diego Yanez hat deshalb vier Möglichkeiten vorgestellt, wie man die Zuschauerinnen und Zuschauer besser erreichen und auch die Komplexität der Wirtschaftsthemen verringern kann. Die vier Möglichkeiten sind: Personalisieren, Skandalisieren, Emotionalisierung und Unterhaltung. Jeder Begriff erklärte Diego Yanez im Referat mit einem Filmbeispiel. Nach dem Referat entwickelte sich eine rege Diskussion um die Macht vom Schweizer Fernsehen, Objektivität im Journalismus und Service Public. „Beim Service Public geht es darum Service avec Public zu machen und nicht Service sans Public“, meinte Diego Yanez zum Abschluss der Diskussion. Selina Villiger
Zurück zur Übersicht
........................................................................................................................................................................................

